Rina’s Restaurant | Bar | Delikatessen in Güssing

Rina’s Restaurant | Bar | Delikatessen in Güssing
© BROBOTERS | Kerstin Penz-Katschner im Gespräch

Schon nach wenigen Minuten im Gespräch mit Kerstin, war ihre angenehme Freundlichkeit zu spüren. Kerstin Penz-Katschner hat vor über einem Jahr, gemeinsam mit ihrem langjährigen Kollegen László Simon, das Rina’s Restaurant in Güssing eröffnet. Ihr Konzept - weltoffen, geschmackvoll und geprägt von den vielen kulinarischen Eindrücken aus ihren vergangenen Jahren in der Gastronomie- und Tourismusbranche.

In einem Gespräch erzählt sie uns, wie das Konzept von Rina’s entstand und was sie sich für die Zukunft nach der Wiedereröffnung am 15. Mai aus der Coronakrise mitnehmen will. 

Videk: Was ist das Besondere am Rina's?

Kerstin: Mich haben schon immer Lokale mit einem speziellen Speisenangebot fasziniert. In unserer Region gibt es nur sehr wenige, die ein solches anbieten und in Güssing hat es einfach gefehlt. Nach 20 Jahren in der Gastronomiebranche, geht man gerne gut essen, nimmt sich Zeit und möchte einen Aha-Effekt erleben. Und genau das möchte ich mit Rina’s umsetzen. Wir bieten außergewöhnliche Gerichte an, die wir mit regionalen und saisonalen Zutaten, so gut wie möglich in Bio-Qualität kochen. Die Karte halten wir bewusst klein und ändern sie monatlich. So können wir unseren Gästen ständige Abwechslung bieten. Ab Mitte Mai zum Beispiel, werden Spargel- und Erdbeergerichte bei uns zu finden sein. 

Das Rina's. In geschmackvoller Gemütlichkeit verwöhnen lassen.
© BROBOTERS | In geschmackvoller Gemütlichkeit verwöhnen lassen.

Videk: Haben die Menschen in der Region dein Konzept angenommen?

Kerstin: Rina’s ist ein Nischenkonzept. Bei uns wird kein typisches Wiener Schnitzel zu finden sein. Wenn aber einmal bei uns Tradition auf den Tisch kommt, dann auf unsere eigene Weise interpretiert. Das hat durchaus gewisse Gefahren mit sich gebracht, weil man nicht weiß, ob das Konzept angenommen wird. Aber wir haben und durften Überzeugungsarbeit leisten. Und es hat sich gelohnt! Denn das Feedback unserer Gäste ist durchaus positiv. Besonders freut uns auch die Falstaff Bewertung, die wir im ersten Jahr erhalten haben. 

Videk: Wie hat sich dein Restaurant in den letzten Wochen seit der Krise verändert? Habt ihr euer Speisenangebot reduziert?

Kerstin: Die Unklarheit wie es in der Gastronomie weitergeht war ein eigenartiges Gefühl. Anfangs war es wie eine kurze Schockstarre. Schnell wurde mir jedoch bewusst, dass ich nicht stillsitzen will! Wir kochen aktuell etwas einfacher, weil wir nicht die gleiche Qualität wie “frisch serviert im Restaurant” bieten können. Besonders die Nachfrage unserer Stammgäste bezüglich der  Abholung unserer Speisen, hat mich motiviert weiterzumachen. Als Anfang April dann die Abholung aus dem Restaurant wieder erlaubt wurde, waren wir sehr froh. Denn wie wir kurz darauf merkten, holte der Großteil unserer Gäste ihre Speisen lieber ab, als sie liefern zu lassen.

Weiters hat mir der Stillstand mehr Zeit für meine Vorliebe zum Einkochen gebracht. Ich verwende die eigenen Früchte aus meinem Garten und verarbeite sie zu Marmeladen und Sirupe. Auch alte Apfelbaumbestände meiner Großeltern, liefern uns saftige Äpfel für den hauseigenen naturtrüben Apfelsaft im Rina’s. 

Videk: Bietet ihr neben Speisen auch andere Produkte zum Verkauf an?

Kerstin: Bei uns können Gäste regionale Produkte aus der Umgebung kaufen. Wie etwa Öle, Essige, Salze, Säfte und vieles mehr. Viele dieser Produkte verwenden wir selber in der Küche. Das heißt, unsere Gäste können die Produkte bei uns probieren und direkt mitnehmen. Ich möchte aber auch weiterhin meine eigenen Erzeugnisse im Rina’s anbieten. Außerdem bieten wir auch Eis im Sommer vom Eis-Greissler an, Kaffee und Tee von unserem Partner Sonnentor. Die Kekse zum Kaffee backen wir wiederum selber.

Videk: Welche Erfahrungen konntest du bisher aus der Krise machen?

Kerstin: Ich bin selbst auf einem Bauernhof aufgewachsen, wo wir mit saisonalen Zutaten gekocht haben. Das habe ich bis heute beibehalten! Deshalb habe ich die Zeit genutzt und versucht mehr regionale Partner zu finden. Natürlich so gut es geht aus biologischer Landwirtschaft. Ich denke, dass unsere Gäste vermehrt auf die Qualität der Lebensmittel achten. Denn auch die Nachfrage nach der Herkunft der Zutaten steigt.

Das Rina's. Hauptstraße 27 in Güssing
© BROBOTERS | Hauptstraße 27 in Güssing

Videk: Wie bereitet ihr euch auf die Eröffnungen am 15. Mai vor? Welche Corona-Maßnahmen wird es geben?

Kerstin: Der Mund-Nasen-Schutz ist im Service verpflichtend und muss immer in den Räumlichkeiten des Restaurants getragen werden. Weiteres haben wir einen  Mindestabstand zwischen den Tischen. Das ist bei uns ziemlich einfach, da wir durch den Platz in unseren Räumen flexibel sind. Von der Regierung wird empfohlen, Tischreservierungen vorzunehmen. Wir denken nicht, dass das nötig sein wird. Wer allerdings auf der sicheren Seite sein möchte, kann das jederzeit über unsere Kontaktdaten tun.

Wir hoffen, dir hat dieses Gespräch mit Kerstin Penz-Katschner gefallen. Wer jetzt Lust auf mehr bekommen hat, dem stehen die Türen des Rina’s ab Freitag (dem 15.5.2020) wieder offen.

Kontaktinformationen und Links zu ihrer Webseite, sowie Facebook, findet ihr hier.

Wir wünschen einen Guten Appetit!

Kalender
Schießen
Keine Veranstaltungen
Aufgrund der aktuellen Situation mit dem Coronavirus, sind alle Veranstaltungen abgesagt.

Wir informieren Sie gerne, sobald sich die Situation ändert.

Melde Sie sich zu unserem Newsletter an und erfahre Sie als Erster davon.

Newsletter
Immer wissen was in der Region los ist?
Erhalte aktuelle Informationen, Artikel und Tipps noch bevor sie andere sehen.
Ich stimme der Datenschutzerklärung zu.