4-Phasenmodell für den Pflegebereich

Seit 1. August ist eine neue Verordnung im Burgenland für den Pflegebereich in Kraft getreten. Das neue vier Phasen Modell regelt die Aufnahme, Besuchszeiten und die Verwendung von Schutzausrüstung in Altenwohn- und Pflegeheimen, Behinderteneinrichtungen und mobilen Pflegediensten. Die Verordnung definiert für jede Phase konkrete Vorgaben für die Aufnahme und den Besuch von Personen in den Einrichtungen und den Umgang des Personals mit den KlientInnen, sowie Regelungen für externe DienstleisterInnen, die in die Einrichtungen kommen. 

In Phase 1 dürfen Personen etwa nur nach Vorlage eines negatives COVID-19-Testergebnisses aufgenommen werden und sind, wie die MitarbeiterInnen, zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes verpflichtet. Bei einem positiven COVID-19 Fall sind nur in akuten Fällen Aufnahmen zulässig.

4 Phasen:

  1. Phase 1 liegt vor, wenn es keine COVID-19 Infizierten im Bezirk gibt.
  2. Phase 2 liegt vor, wenn es im Umfeld der Sozialeinrichtung Verdachtsfälle oder COVID-19 Infektionen gibt.
  3. Phase 3 liegt vor, wenn in der Sozialeinrichtung Verdachtsfälle auftreten und seit mehr als 14 Tagen keine positiven COVID-19 Testungen erfolgt sind.
  4. Phase 4 liegt vor, wenn in der Sozialeinrichtung ein positiver COVID-19 Fall auftritt.

Die „Verordnung des Landeshauptmannes vom Burgenland mit den vorläufigen Maßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung von COVID-19 in Sozialeinrichtungen getroffen werden“ basiert auf dem COVID-19-Maßnahmengesetz des Bundes.

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